Dempster Highway

Bei Nebel und Regen machen wir uns auf den Weg von Dawson City ans Polarmeer, die Baufortsea.

Die fast 1000 km lange Kiesstrasse muss hin und wieder zurück gefahren werden.

Wir gehen die Sache gemütlich an und übernachten bereits nach ruppigen 80 km in den Tombstone Mountains. Das Wetter zeigt sich gegen Abend in deutlich gemütlicherer Stimmung. Einzig ein kurzer Schauer zwingt zur Anpassung am Tenu auf unserem abendlichen Spaziergang.

Nach einem schön Start über den höchsten Punkt am Dempster, werden wir wieder eingeholt vom Regen und der Highway wandelt sich wieder in die bekannte Matschpiste. Doch kurz vor unserem nächsten Übernachtungsplatz am Engeneer Creek, schaut kurz die Abendsonne hervor. Das gibt doch noch ein paar Bilder vom Red Creek, aber für das Lagerfeuer reicht’s nicht mehr.

In Anbetracht des doch etwas garstigen Wetters und des Geburtstags von Marthel, ist unser Ziel Eagles Pines, mit Geburtstags Essen im Restaurant, der geplante Rindsbraten kann warten. Doch kurz vor Eagles Planes ist Marthels und Ignazes Truck nicht mehr im Rückspiegel und auch die auftauchenden Scheinwerfer sind nicht ihre. Also kehren wir um und sehen den Truck kurz nach der letzten Anhöhe stehen. Ein erster Blick verrät; ein Plattfuss ist es nicht.

Das vernichtende Urteil ist leider Rahmenbruch!

Die erste Hilfe kommt postwendend von Brice Taylor mit Starlink. Es braucht etwas Zeit bis alles organisiert ist, doch am späteren Nachmittag ist klar, das Fahrzeug wird zwei Tage später abgeholt und nach Whitehorse transportiert. Für uns heisst das, weiter auf dem Dempster, nun zu viert im Flöckli zum geplanten Geburtstags Essen in Eagles Plains.

Am anderen Morgen fahren wir noch zum nicht mehr weit entfernten Arctic Circle. Weiter wollen wir die nun entstandenen Reisestrapazen nicht mehr forcieren, müssen doch immer zwei hinten in der Wohnkabine sitzen.

Ignaz und Marthel sind auch wieder froh den Camper, ausser dass er entzwei gebrochen ist, unversehrt vor zu finden.

Der Platz ist auf jeden Fall gut gewählt und wir verbringen unterhaltsame zwei Tage auf dem unfreiwilligen Campingplatz.

Auch der Gebrutstagsbraten wird hier noch nachgeholt. Das Wetter zeigt sich ja mittlerweile auch von der freundlichen Seite.

Und am zweiten Abend um 10 Uhr kommt tatsächlich der Lastwagen um das Auto abzuholen.

Nun fahren wir auch los gegen Süden, ungefähr 800 km liegen vor uns.

2 Kommentare zu „Dempster Highway

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