Der Weg nach Osten
Nach einer Woche bei Serer und Engin wollen wir wieder auf eignen Beinen stehen, im warmen Schwefelbad und im noch kühlen Meer haben wir gebadet, die schönsten Buchten der Südtürkei besucht und auch wundervoll und viel gegessen.
So sind wir bereit die Herausforderungen der Reise gegen Osten anzugehen. Wir reisen diesmal auf dem kurzen Weg durchs Inland nach Antalya. Schneebedeckte Gebirgszüge und weite Hochebenen begleiten uns bis es wieder auf Meereshöhe runter geht bei Antalya. Auch Antalya lassen wir so gut es geht diesmal weg und fahren nun der Südküste nach weiter bis Manavgat, wo wir schon vor 1 1/2 Jahren auf dem Municipal übernachteten. Leider geht auch dieser Platz den „türkischen Weg“, immer etwas mehr kaputt. Doch für eine Nacht reicht’s und wir reisen zügig weiter entlang der Küste gegen Osten. Zuerst noch begleitet von vielen Hotelanlagen, dann folgen mehr und mehr Gewächshäuser in denen Bananen wachsen.






In Silifke verweilen wir etwas länger, nicht dass die Kleinstadt besonders attraktiv wäre, nicht mal die Burg können wir besichtigen, nein der profane Grund ist, dass das Telefon von Jeannette im WC ertrunken ist. Auch die Trocknungsversuche bringen keinen Erfolg, also muss Ersatz her.




Kaum in Betrieb genommen ist dann unsere SIM mit Daten leer, das wiederholt sich in der Folge, dass wir immer wieder Türk Telefon aufsuchen müssen um die Karte neu aufzuladen. Unser Besuch in Mersin, der östlichen grossen Hafenstadt, beschränkt sich auf die Datensuche.
Für uns endet da aber die Mittelmeerküste, und es folgen grosse Städte deren Nähe zu Syrien augenfällig ist. Immer mehr fühlt man sich hier in arabischen Städten mit lebhaftem Bazar und vielen kleinen Handwerksbetrieben. Die Städte Adana, Gaziantep, hier werden wir noch von Schneegestöbern heimgesucht, und Sanliurfa folgen entlang der Syrischen Grenze. Sanliurfa besuchen wir an einem Wochenende und die Stadt und der Park ist mit flanierenden Menschen gefüllt.











Zu Sanliurfa gehören natürlich die Ausgrabungen von Göbekli Tepe, zur Zeit die vermutlich ältesten bekannten Siedlungsbauten und Kultbauten aus der Jungsteinzeit.



Wir übernachten in einem kleinen Wäldchen gleich südlich der Ausgrabungen und fahren dann weiter in Richtung Mardin.




Mardin, die alte Stadt klettert den Berg hoch erinnert uns an das am Anfang unserer Reise besuchte Matera, was vermutlich auch nicht ganz unerwartet ist, dürften doch Siedlungsalter hier in Mesopotamien ähnlich alt sein wie in Matera. Die Stadt ist wunderbar zu erkunden, Treppen hoch und Treppen runter, nur eine Strasse mit Autos und Motorrädern gibt es im Zentrum.






Herzlichen Dank, dass ihr uns mitnehmt auf eure schöne, interesante Reise! Wir haben Freude an euren Fotos und Berichten!Weiterh
LikeLike