Seit einem Monat unterwegs…

Seit einem Monat sind wir nun unterwegs und kamen nie dazu unseren Blog mit Informationen zu füttern. Durch Deutschland sind wir abwechslungsweise mit Sonne oder Regen gereist, bei angenehmen Temperaturen bis wir bei Wismar an die Ostsee stiessen. Das flache warme und nicht übermässig salzige Meer hat Mara und natürlich auch uns, gut gefallen. Wir haben die Ostseestrände und insbesondere Rügen mit langen Spaziergängen genossen.

Die Fähre nach Schweden haben wir ab Swinemünde gebucht. So haben wir noch einen wunderschönen Strandabend in Polen erlebt bevor wir am 12. August die Fähre nach Trellenborg in Schweden bestiegen für eine sonnige und ruhige Überfahrt.

Auch der Abend in Trelleborg zeigte sich von der sonnigen Seite.

Nach einem frühen Morgenspaziergang mit Mara überraschte uns ein lauer Sommerregen, nicht weiter dramatisch aber er sollte der Vorbote eine kräftigen Regenzeit in Schweden werden die uns mit ständig fallenden Temperaturen durch Schweden nach Norden der Küste entlang begleiten sollte.

Bei Lulela verliessen wir die Küste und fuhren ins Landesinnere über den Polarkreis nach Jokkmokk, die schwedische Hauptstadt der Samen.

Flüchtige Sonnenstrahlen liessen uns nur kurzfristig die nun unter 10 Grad Celsius gefallenen Temperaturen vergessen.

Die Pilze die wir in dieser Zeit sammelten besserten die Stimmung immer wieder auf.

Das Studium der Wetter-Apps liess uns die direkte Fahrt über Kiruna nach Narvik umstossen und stattdessen nach Gällivare die Strasse zur finnischen Grenze nehmen. Das Unterfangen hatte wirklich Erfolg und wir kamen mit kaum Regen über Finnland nach Norwegen. Das bescherte uns zwei sonnige und windige Tage in Tromsø. Wir genossen insbesondere die extrem langen Sonnenuntergänge mit wunderschönem Bergpanorama.

Wieder südwärts, über die Inseln Kvaløya, Senja, Andøya und Langøya, war dann der Regen und der Nebel wieder unser treuer Begleiter.

Auch die Lofoten versteckten die Bergspitzen im Nebel. Das Studium der Wetterprognosen für Norwegen hiess für uns, dass wir rasch wieder nach Schweden zurück gehen, das Wetter für Norwegen liess wenig Hoffnung auf trockene Tage in den kommenden 10 Tagen zu.

Von Moskenes nahmen wir deshalb die erste mögliche Fähre nach Bodø und machten uns am kommenden Tag auf über die Grenze nach Schweden. Zwei Nächte verweilten wir in Arjeplog.  Am zweiten Morgen hat uns dann der Regen und die Kälte endgültig wieder eingeholt. Nach dem Zusammenpacken konnten wir uns bei Don, einem in Schweden wohnenden Australier bei Kaffee in seiner gut geheizten Wohnkabine wieder aufwärmen.

Eine Viertelstunde nach der Abfahrt fuhren wir bereits in dichtem, nassen Schneetreiben bei 1.7 Grad….

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